Marguerite Burnat-Provins
Marguerite Burnat-Provins, Autoportrait (Le Silence), s.d. vers 1904 (détail), fusain et pastel sur papier, 65 × 50 cm,  Collection privée © Le Mont-sur-Lausanne, Genoud Arts graphiques


Marguerite Burnat-Provins

30. Oktober 2020 bis 24. Januar 2021

Anlässlich der Publikation einer von Anne Murray-Robertson herausgegebenen umfangreichen kritischen Monografie (2019) präsentiert das Musée Jenisch Vevey in Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux-Arts in Arras und dem Musée d’art du Valais eine Ausstellung über Marguerite Burnat-Provins (1872–1952), eine aussergewöhnliche Künstlerin mit einem vielfältigen Werk. Von der Zeichnung über Literatur und Kunsthandwerk bis zur Malerei hat sie ihr Talent unablässig in zahlreichen Kunstsparten bewiesen. In Arras geboren und in Paris ausgebildet, war sie zwischen 1896 und 1907 in Vevey und La Tour-de-Peilz ansässig, bevor sie sich ins Wallis verliebte. Ihr Leben und ihr Schaffen zeugen von grosser Modernität: Als perfekte Künstlerin, Rednerin und Journalistin, Liebende, Aktivistin, Kunstlehrerin und Geschäftsfrau entzieht sich Marguerite Burnat-Provins jeglicher Kategorisierung. Die Ausstellung versteht sich als Spiegelbild dieser vielgestaltigen Persönlichkeit.

Als Echo auf ihr Schaffen sind Interventionen der Künstlerinnen Sandrine Pelletier und Christine Sefolosha zu entdecken.